Tag : erfahrungsbericht

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Winter is coming – eine Kombi für die kalten Tage?

Nike Handschuh Muetze SetDer Januar nähert sich schön langsam dem Ende und der Winter hat immer noch nicht so richtig Einzug gehalten in Deutschland. Trotzdem gehe ich schon seit einiger Zeit nur noch mit Mütze und Handschuhe zum Laufen. Im Herbst hab ich mir das Nike Lightweight Laufhandschuh + Mütze Set gekauft und zusammen haben wir jetzt schon einige Kilometer gemeinsam verbracht.

Wie der Name schon sagt sind die Handschuhe und die Mütze sehr leicht, sprich auch sehr dünn. Der Verkäufer meinte das wäre eine ideale Kombination für den Frühling und Herbst, doch im Winter zu kalt.

Die Handschuhe haben auf der Handinnenfläche ein Schlüsselfach, worin sich ein einzelner Schlüssel gut verstauen lassen kann, das Nikelogo und weitere kleine Designelemente sind aus einem reflektierendem Material wovon man ja nicht genug haben kann. Das praktischste jedoch ist der Fleecestoff am Daumenrücken. Damit wische ich mir oft das Wasser von den Wimpern und Augenbrauen, das beim Ausatmen in den Buff um meinem Mund entsteht.

  

Die Mütze hat ebenfalls ein reflektierendes Nikelogo und weitere kleine Designelemente. Hinten hat sie ein Loch für lange Haare, was sicher praktisch ist, wenn man es braucht. Leider sind die Nähte sehr wulstig, sie sind manchmal ein wenig unangenehm und hinterlassen auf der Stirn auch gerne mal Druckstellen. Daher trage ich die Mütze eigentlich nur, wenn alle anderen in der Wäsche sind.

Als Set würde ich es nicht noch einmal kaufen, die Handschuhe einzeln auf jeden Fall. Die Handschuhe habe ich sehr gerne an, allerdings werden sie mir bei Temperaturen um die -4 Grad langsam zu kalt.

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Spaß im Detail – Leistungsdiagnostik

Nach Gefühl oder Technik? Nach Tempo oder Puls? Laufsensor oder GPS? Polar oder Garmin? Es gibt viel Fragen, die jeder für sich beantworten muss. Und jeder hat seinen eigenen Weg. Ich für meinen Teil bin ein echter Freund der Technik und möchte diese auch möglichst bis auf kleinste Detail kennen, auch wenn ich bestimmte Funktionen sicher nicht brauchen werde, müssen sie getestet werden. Doch ich will nicht nur die Technik kennen sondern auch meinen Körper, daher hab ich entschlossen eine Leistungsdiagnostik  zu machen. Es ist für einen Freizeitsportler sicher nicht notwendig aber muss es das immer sein? Es steht ja auch in jedem Laufbuch, dass man erstmal zum Arzt gehen und sich ordentlich untersuchen lassen soll. Ich bekam die Leistungsdiagnostik zu Weihnachten, da meine Mutter wegen meinem Asthma und früherer Auffälligkeiten bei den Herztönen eh ein wenig besorgt war.

Ich habe mich ein wenig umgehört und mir wurde mehrmals das RFZ in Regensburg empfohlen. Ich habe mich für die Leistungsdiagnostik mit Laktat und Spiroergometrie (Leistungsdiagnostik auf dem Fahrrad oder Laufband mit EKG, Laktat, Spiroergometrie und Beratung) am Laufband entschieden.

Gestartet wurde mit allgemeinen Fragen zu Vorerkrankungen, Allergien, bisherigen Training und Zielen für dieses Jahr. Nachdem ich mein Ziel (HM unter 1:50h) beim Kallmünzer Frühlingslauf am 21.04.2012 genannt hatte, fragte er mich nach bisherigen Wettkämpfen, die ich verneinte, worauf er sagte, dass es ein ambitioniertes Ziel sei aber nicht unmöglich und wir nach der Diagnostik mehr wissen. Im Nebenraum wurde ich dann gewogen und verkabelt.

Auf dem Laufband war erstmal 10 Minuten warmlaufen angesagt. Dann bekam ich die Mortal Kombat Maske auf und musste erstmal ganz laaaaang einatmen und kräftig und schnell wieder ausatmen zur Fluß-Volumenmessung. Jetzt gings endlich los. 3 Minuten bei 10 km/h laufen, 30 Sekunden Pause mit Blutabnahme, 3 Minuten bei 12 km/h, 30 Sekunden Pause mit Blutabnahme, 3 Minuten bei 14 km/h, 30 Sekunden Pause mit Blutabnahme und noch 3 Minuten bei 16 km/h. Hier meinte er allerdings, dass ich  jederzeit aufhören kann und wenn es nur 30 Sekunden werden. Meine Atmung wurde im 30 Sekundenrythmus immer schneller und kürzer. Nach 2:10 Minuten hab ich dann das Signal gegeben anzuhalten. Es war schneller als erwartet wieder vorbei. Zum Schluss wurde nochmal Blut abgenommen und ich blieb noch ca. 8 Minuten an den Geräten angeschlossen um den Puls weiterhin zu beobachten. Der innerhalb von 3 Minuten wieder auf 110 war.

 finish him

Nach der Dusche gings zur Auswertung. Hier bekam ich erstmal einen Stapel mit Zettel, die eine Hälfte mit einem Zahlenwirrwarr, die andere Hälfte mit einer Begriffserklärung, Tips zum Training und zur Ernährung. Der  Arzt hat sich sehr viel Zeit genommen und mir alles erklärt. Als erstes meinte er, dass ich gesund bin und es keine Auffälligkeiten gab, meine Ernährung wohl sehr gut sei und mein VO2max bei 63 liegt. Somit habe ich anscheinend noch ein gutes Stück Potential im Gegensatz zu meinem aktuellen Trainingsstatus. Was bedeutet, dass ich noch mehr aus meinem Training rausholen kann. Er meinte mein Ziel beim Halbmarathon sei durchaus realistisch wenn ich weiterhin gut Trainiere. Er gab nützliche Tipps zum Training und Vorgaben in welchen Puls- und Geschwindigkeitsbereichen ich meine Einheiten laufen solle. Was in allen Bereichen ein wenig schneller war, als ich bisher trainiert hab.

Zuhause angekommen, habe ich mir meine Laufbücher geschnappt und nochmal alles nachgelesen, was jetzt nicht mehr nur reine Theorie war und anschließend meine Polar RCX5 auf die richtigen Bereiche eingestellt.

Wie ganz zu Anfang schon erwähnt ist die Leistungsdiagnostik für einen Freizeitsportler sicher nicht notwendig, jedoch hat es mir einen tieferen Einblick in das ganze Thema gegeben und würde sie jederzeit wieder machen.

   

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drei Schuhe, zwei Füße, ein Artikel

Als ich vor einem Jahr wieder zum Laufen anfing, dachte ich, dass man hier nur ein Paar Schuhe benötigt. Meine damaligen New Balance waren 8 Jahre alt und hart wie Stein.

Nach einem Monat bin ich dann doch zum Schuhhändler bei dem ich schon damals meine Schuhe kaufte und ab aufs Laufband für eine Analyse. Mir wurde gesagt ich bräuchte eine leichte Stütze, da mein Fuß ab und zu einknickt. Auf die Frage welche Marke ich bevorzugen würde, musste ich mir die Antwort “Nike” verdrücken und sagte er solle mir ein paar weite Modelle bringen, da ich im vorderen Bereich einen sehr breiten Fuß habe. Abseits der Rennstrecke trage ich eigentlich seit über 15 Jahren nur Nike, ich glaube mein Fuß hat sich Nike gut angepasst und alle anderen Marken sind mir zu schmal oder entsprechen nicht meinem Geschmack. Der Verkäufer brachte mir vier Modelle von denen die ersten zu schmal war. Übrig blieb der Nike Lunarglide+ 2 und ein Asics GT 2160. Die Entscheidung war schnell gefallen, nachdem der Lunarglide 2 auch noch im Angebot waren.

 

Nike Lunarglide+ 2

Als erstes fällt das Design des Lunarglide auf, der Schuh unterscheidet sich von dem typischen weiß-grauen Laufschuhen mit großem Mesh. Er ist dunkelgrau mit knallgelber Zunge, Sohle, Schnürsenkel und Innenschuh. Genau mein Style.

Sobald man reinschlüpft merkt man, dass der Schuh sehr leicht ist und ich hatte nach meinen 8 Jahre alten Laufschuhen das Gefühl ich laufe auf Wolken. Der Lunarglide+ 2 hat als Mittelsohlendämpfung die LunarLite Technologie, was sich so anfühlt als ob Federn im Schuh versteckt wären, die sich der Laufgeschwindigkeit perfekt anpasst. Der Dynamic Support stützt mein leichtes einknicken und sorgt für eine gute Stabilität.

Im Außenmaterial wird die Nike Flywire Technologie eingesetzt, die dazu beiträgt, dass der Schuh so leicht aber trotzdem noch sehr Stabil ist.

Mittlerweile laufe ich den Nike Lunarglide+ 2 nur noch bei schnellen Läufen, vor allem Intervallläufe machen richtig Spaß. Aber auch etwas längere Distanzen sind kein Problem. Doch dafür kam dann der New Balance MR860RS dazu.

 

New Balance MR860RS

In mehreren Foren habe ich gelesen, dass wenn man öfter die Woche laufen geht, sollte man zwei Paar Laufschuhe, da sich die Dämpfung der Schuhe “erholen” muss, es für das Fußklima besser ist und auch die Muskeln bei jedem Schuh anders beansprucht werde, was sich positiv auf den Bewegungsapparat auswirkt.
Also wieder auf zum Schuhkauf. Doch diesmal dachte ich mir klappere ich alle möglichen Laufsportgeschäfte ab und lass mich ein wenig ausführlicher beraten.  Nach 6 Geschäften, hatte ich einen relativ guten Überblick was ich brauche und griff dann beim Lauf & Bergkönig, meiner nach das Geschäft mit der besten Beratung, zum New Balance MR860RS.

Jetzt darf ich das Wort Schlupfgefühl auch mal verwenden und muss sagen es war fantastisch. Der Schuh hat sich so bequem angefühlt, da wollte ich gar nicht mehr raus und auch wenn das Design ganz gewöhnlich war musste er her. Der MR860RS ist nicht gerade der leichteste Schuh mit 355 Gramm bei Größe 44. Er hat eine leichte Stütze, die ABZORB-Technologie in Vor- und Rückfuß sorgt für eine optimale Absorption der entstehenden Kräfte. Der Schuhe ist ein echter Allrounder. Ich trage ihn Hauptsächlich zu GA1 Läufen und für meine langen Läufe aber wenn ich mal Lust habe damit auch ein wenig Gas zu geben ist der Schuh nicht fehl am Platz. Es gibt absolut keinen Kritikpunkt an diesem Schuh.

 

Brooks Glycerin 9

Ende November machte ich mir Gedanken, wie mein Training im Winter aussehen sollte und ich beschloss den Winter möglichst draußen durchzulaufen. Was aber machen wenn es Schneit und nass wird. Einen Gore-Tex Schuh fürs schlechte Wetter oder einen dritten zum häufigeren Durchwechseln? Da ich von mehreren Leuten viele Positive Dinge über die Marke Brooks gehört habe, bin ich diesmal mit dem Ziel losgezogen einen Schuh aus dem Hause Brooks zu kaufen.

Als erstes probierte ich den Adrenaline GTX und den Ghost GTX, beide waren mir zu schmal, der Adrenline um ein ganzes Stück und der Ghost nur ein klein wenig. Gore-Tex Schuhe anderer Marken standen diesmal nicht zur Debatte. Also ein Schuh ohne Gore-Tex. Der Glycerin 9 hat gleich super gepasst und mich beim Reinschlupfen sofort an die Bequemlichkeit des New Balance MR860RS erinnert. TOP! Rauf aufs Laufband und getestet wie er sich beim Laufen anfühlt. Neben der Bequemlichkeit viel mir sofort auf, dass der Schuh am Ende der Abrollphase sehr steil abrollt, was mir sehr gut gefiel und mich neugierig auf den ersten Lauf machte.

Brooks schreibt selbst auf Ihrer Seite, dass der Schuh optisch ein absoluter Knaller ist, beim schwarz-grüner Modell würde ich dieser Aussage zustimmen. Ich hatte  jedoch nur das silber-rote Modell zur Wahl und das entspricht wieder dem klassischen Laufschuh”style”. Der Glycerin 9 hat ein Gewicht von 343 Gramm, also ein paar Gramm leichter als der New Balance. Die überall hochgelobte DNA Technologier ist über die volle Länge des Schuhs verteilt und sorgt somit für einen super Komfort beim Laufen.

[testimonial company=”” author=”Brooks Website”]
Dank der Full-length Brooks DNA™ Dämpfungstechnologie setzt dieser Schuh neue Maßstäbe in Sachen Komfort. Jeder Läufer bekommt an den drei wichtigen anatomischen Stellen Zeh, Mittelfuß und Ferse die individuell benötigte Dämpfung. Die Flexkerbenkonstruktion ist im Stand stabil, in der Bewegung flexibel, dadurch wird der erste Bodenkontakt noch softer.
[/testimonial]

Dies kann ich ich nur voll Unterschreiben. Bisher hab ich noch nicht so viele Kilometer auf dem Brooks Gycerin 9, aber so wie es sich herausstellt werde ich ihn für Läufe im GA1 und GA1/2 Bereich verwenden. Durch das steile Abrollen schreit der Schuh im GA1 Bereich richtig danach ein wenig mehr auf die Tube zu drücken und man wird automatisch schneller. Es macht richtig Spaß mit ihm in dem Bereich zu Laufen. Aber für Intervalle ist er dann nicht der Richtige. Als Hauptschuh hat der Brooks Glycerin 9 meinen New Balance MR860RS abgelöst.

      

Von Schuhen und Fahrrädern kann man nicht genug haben, daher kommt sicher bald ein weiteres Schuhmodell zur Sammlung hinzu. Ich liebäugle mit einem Brooks GreenSilence oder einem Schuh aus der Brooks Pureproject Linie.

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Polars RCX5

Digitaler Trainingspartner, Hingucker, GPS-Tracker – Polars RCX5 schlug schon vor Verkaufsstart hohe Wellen. Vor etwa vier Monaten, gerade als Polar ihren neuen Multisportcomputer RCX5 auf den Markt brachte, hatte ich das Glück eine der begehrten Modelle über Markus aka Wackyneighbour vom twnblog.de zu bekommen.

7. Juni 2011
Endlich: An diesem Tag wartete Zuhause ein kleines Paket mit der Polar RCX5 auf mich.

Voller Freude packte ich es aus und staunte nicht schlecht: Das Design der Uhr ist umstritten, ich finde es allerdings absolut top. Die Wochen vorher hab ich schon immer überlegt mir eine Polar RS 800 zu kaufen, habe es allerdings immer hinausgezögert, da mir diese Uhr überhaupt nicht gefällt.

Packungsinhalt
Enthalten war die Polar RCX5, der Textilbrustgurt mit Sender, der S3+ Fußsensor mit neuer Halterung, der USB Stick zum Übertragen der Daten und eine Anleitung.

   

   

Erste Schritte
Den textilen Brustgurt kannte ich schon von der RS 200 und wenn man den mit den alten starren Modellen von Polar oder denen der Konkurrenz vergleicht ist es wirklich angenehm diesen zu tragen. Auch die neue Fußsensorhalterung ist um einiges besser geworden. Bei der alten S3-Halterung kam es schon mal vor, dass der Sensor nicht fest genug saß. Der Nachtteil ist allerdings, dass er in die Schnürsenkel eingebunden wird und man ihn nicht einfach so, z. B. bei einem Schuhtausch, wechseln kann. Somit benötigt man also für jedes paar Schuhe eine eigene Halterung oder man fädelt jedes mal den Halter neu ein. Die Software (Windows und Mac) kann man direkt auf der Polarseite herunterladen.

Bevor ich Die RCX5 jedoch testen konnte, mussten erstmal die Kinder ins Bett gebracht werden. Als dies erledigt war, bin ich zur nächsten 400-Meter-Bahn gefahren und hab gleich mal den Sensor bei einem 4000-Meter-Lauf kalibriert. Dabei konnte ich mir gleich mal einen ersten Eindruck von den vielen Anzeigefunktionen machen. Auch gut: die Tasten ließen sich viel leichter drücken als bei meiner alten RS 200.
Die Anzeige besteht aus sechs Seiten mit jeweils vier Zeilen, die frei kombinierbar sind. Die erste und vierte Zeile kann durch längeres drücken der UP- bzw. DOWN-Taste gezoomt werden – somit kann man zwei, drei und vierzeilige Ansichten erstellen.

Bisher hatte ich eine Polar RS 200, die eigentlich für mein Training völlig ausreichte. Doch jetzt stand mir eine völlig neue Welt des Lauftrainings offen, da auch die Webseite polarpersonaltrainer.com im Zuge der Markteinführung der Polar RCX5 neu überarbeitet wurde. Das Zusammenspiel der Uhr und der Webseite kann man sich nicht besser vorstellen. Es wird alles problemlos per USB-Stick synchronisiert – Trainingspläne, Gewicht, Fitness-Test-Daten usw. inklusive.

Der neue Trainingsplan
Nach der Kalibrierung erstellte ich erstmal einen neuen Trainingsplan auf polarpersonaltrainer.com, der gleich am nächsten Tag startete. Ich wollte eh in der Früh noch zum Bäcker, also warum nicht gleich mit der ersten Trainingseinheit verbinden? Zuvor hab ich direkt nach dem Aufwachen einen Fitnesstest gemacht, bei dem der maximale Puls und die Pulszonen bestimmt werden.

Bei der Polar RCX5 gibt es den Menüpunkt “Programm” der einem gleich anzeigt was heute auf dem Trainingsplan steht. “Basic Run” 40min in Sportzone 3, hieß mein erste Trainingseinheit. Auf Start gedrückt und, nachdem alle Sensoren gefunden wurden, kann es los gehen.


Anzeige der Sportphasen
Neben einer großen Menge an Anzeigemöglichkeiten gibt es in Verbindung mit dem Trainingsplan eine Phasenanzeige. Hier sieht man auf einem Blick in welcher Phase man sich befindet, das untere und obere Limit der Herzfrequenz in der trainiert werden soll, die aktuelle Herzfrequenz und wie lange die Phase noch dauert.

Diese Phasenansicht ist gerade bei Anfängern wie ich einer bin sehr angenehm, da man sehr gut sieht in welchem Pulsbereich man sich gerade befindet. Später bei Intervallläufen hat man schnell im Blick, wie lange das Intervall noch andauert.

   

 

ZoneOptimizer
Der ZoneOptimizer ist eine neue Funktion, die mit der Polar RCX5 eingeführt wurde. Hier wird anhand eines kurzen Testes (2 Minuten langsames Gehen, normales Gehen, langsames Laufen und normales Laufen) zu Beginn der Trainingseinheit überprüft wie die aktuelle Verfassung ist und auf welchem Level trainiert werden sollte.

Die Funktion hab ich einige mal ausprobiert und die Angaben haben auch ganz gut zu meinem Gefühl gepasst. Der ZoneOptimizer hat mir nach einem Ruhetag angezeigt, dass ich mit erhöhter Intensität laufen sollte und nach einem schnellem Lauf am Vortag, dass ich mit niedriger Intensität laufen sollte.
Jedoch habe ich mich für den Trainingsplan der Polarseite entschieden und die Funktion nicht weiter genutzt.

Sportprofile
Nach ein paar Läufen habe ich mich ein wenig geärgert: die Distanzmessung war nicht besonders gut. Dies lag jedoch daran, dass ich für jeden Schuh und für jeden Trainingseinheit (Intervallalauf, normalen Lauf, langen langsamen Lauf…) das gleiche Sportprofil verwendet hab. Nachdem ich dann für jede Kombination aus Schuh und Trainingseinheit ein eigenes Sportprofil mit dem jeweilig dazugehörigem Kalibrierungsfaktor angelegt habe, passt die Distanz jetzt wunderbar und weicht lediglich dann ein wenig ab, wenn ich einen guten Tag habe und dementsprechend schneller laufe.

Es kann neben Laufen, Radfahren und Schwimmen noch für eine Vielzahl an Sportarten ein Profil erstellt werden und somit ist die Polar RCX5 ein echtes Multisportgerät.

  

Polars G5-GPS-Empfänger
Anfang August bekam ich dann noch den Polar-G5-GPS-Empfänge als Ergänzung zu meinem Paket, der das ganze noch abrundete. Der G5 zeichnet in Kombination mit dem Footpod S3+ nur die Strecke auf. Der S3+ übernimmt die Distanz-, Geschwindigkeitsmessung und die Schrittfrequenz. Der G5 springt zur Messung nur ein, falls die Verbindung zum S3+ verloren geht. Die Streckenmessung des Polar G5 ist supergenau, bisher hab ich dafür immer nur das iPhone verwendet, das allerdings keine so guten Ergebnisse gebracht hat.

Die GPS Daten werden dann ebenfalls mit auf die polarpersonaltrainer.com Seite übertragen und anhand einer Googlemaps Karte angezeigt. Die gpx-Datei kann auch mit Hilfe der Software auf den Rechner geladen werden.

Der G5 ist sehr klein und wird mit einem Armband ausgeliefert, das sich angenehm am Oberarm tragen lässt.

 

  

Der erste Wettkampf mit der RacePace-Funktion
Nach drei Monaten stand dann mit dem Leukämielauf der erste Wettkampf auf dem Plan. Hier kam die RacePace-Funktion zum Einsatz. Hier kann man die gewünschte Zielzeit und die Distanz eingeben. Während des Laufs zeigt das Display anhand einer netten kleiner Grafik einen Läufers, ob man sich gut in der Zeit liegt oder ob man doch ein wenig mehr Gas geben muss. Das Display zeigt die Minuten/Sekunden, die man Vorsprung hat oder hinten liegt, die durchschnittliche Geschwindigkeit die man pro Kilometer laufen muss um noch in der Zielzeit anzukommen, die Restdistanz, die aktuelle Geschwindigkeit und den Puls an. Das hat für den ersten Wettkampf super funktioniert und es hat mich gut motiviert als ich gesehen habe, dass ich schneller bin als erwartet, ohne dass ich lang rumrechnen musste.

 

Fazit
Der einzige Kritikpunkt den ich bisher gefunden habe ist, dass wenn ich die Zeit des letzten Kilometers sehen will, ich die Laps manuell setzen muss. Wenn ich die Uhr so einstelle, dass automatisch nach jedem Kilometer ein Runde gesetzt wird, hat das keine Auswirkung auf die gewünschte Anzeige. Dies funktioniert nur bei manueller Lapsetzung. Eine weitere Funktion die fehlt: Mit vielen Garmin-Geräten kann man sich noch die aktuelle Lapdurchschnittsgeschwindigkeit anzeigen lassen, was leider bei der RCX5 auch nicht geht.

Ansonsten war ich schon immer ein Polarfan und die Uhr bestärkt das ganze noch. Es ist einfach ein super Paket das wunderbar funktioniert und sich sehr einfach bedienen lässt. Durch die Uhr macht mir das Laufen doppelt so viel Spass. Das wirkt sich auf mein Training aus: Mittlerweile schnüre ich mir vier bis fünfmal in der Woche die Laufschuhe.

me, myself and I

Ich bin Vater dreier Jungs, arbeite als iOS Developer bei der Firma Kupferwerk GmbH. Zwischendurch Laufe ich , schaue gerne die Spiele der Legionäre, versuche grün zu Leben und höre dabei Hip-Hop.